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Vorsorgewohnung & Zinshaus finanzieren

Bei Anlageimmobilien zahlt die Miete einen Teil des Kredits. Damit die Rechnung aufgeht, müssen Finanzierung, Mieteinnahmen, Steuer und Versicherung zusammenpassen.

Kurz erklärt

Anders als beim Eigenheim

Bei einer Vorsorgewohnung oder einem Zinshaus prüft die Bank neben Ihrem Einkommen auch die erwarteten Mieteinnahmen. Meist wird ein Teil davon angerechnet, nicht die volle Miete – Leerstand, Instandhaltung und Verwaltung kosten Geld.

Bei Vorsorgewohnungen spielt die Umsatzsteuer eine Rolle: Wer zu Wohnzwecken mit 10 % Umsatzsteuer vermietet, kann sich unter Umständen die Vorsteuer aus dem Kaufpreis zurückholen. Das verpflichtet allerdings über viele Jahre. Diese Fragen klären wir gemeinsam mit Ihrem Steuerberater, bevor die Finanzierung steht.

Beim Zinshaus kommen Mietrechtsgesetz, Sanierungsbedarf und Haftungsfragen dazu. Hier arbeiten wir eng mit unserem Immobilien-Bereich zusammen.

Ehrlich eingeschätzt

Wann es Sinn macht – und wann nicht

Sinnvoll, wenn …

  • Sie haben Eigenkapital und wollen langfristig Vermögen in Sachwerten aufbauen
  • Die Mieteinnahmen decken einen großen Teil der Rate und der laufenden Kosten
  • Sie haben Reserven für Leerstand und Reparaturen
  • Sie planen mit einem Anlagehorizont von vielen Jahren

Eher nicht, wenn …

  • Die Rechnung geht nur auf, wenn die Wohnung ohne Unterbrechung vermietet ist
  • Sie bräuchten das Geld möglicherweise kurzfristig wieder
  • Die steuerliche Seite ist ungeklärt
Aus der Praxis

Beispiele

Vorsorgewohnung als Pensionsbaustein

Ausgangslage

Ein Angestellter mit Mitte 40 möchte eine Vorsorgewohnung kaufen, die bis zur Pension weitgehend abbezahlt ist.

So gehen wir vor

Wir stimmen die Laufzeit auf den Pensionsantritt ab, rechnen die Rate mit vorsichtig angesetzter Miete und klären mit dem Steuerberater die Umsatzsteuer-Frage. Eine Mietausfallversicherung und eine passende Ablebensversicherung runden das ab.

Zinshaus-Erwerb mit Sanierungsbedarf

Ausgangslage

Eine Familie übernimmt ein Wiener Zinshaus mit absehbarem Sanierungsbedarf.

So gehen wir vor

Kaufpreis und Sanierung werden gemeinsam geplant, damit die Bank beides von Anfang an mitträgt. Parallel prüfen wir mit dem Zinshaus-Risiko-Check die Versicherungen des Hauses.

Musterfälle zur Veranschaulichung – vereinfacht, keine echten Kundendaten und keine Angebote.

Unsere Arbeit

Worauf wir achten

  • Vorsichtige Mietannahmen und Reserven für Leerstand
  • Steuerliche Fragen vorab mit dem Steuerberater geklärt
  • Laufzeit passend zum Anlageziel
  • Gebäude-, Mietausfall- und Haftpflichtversicherung
  • Bei Zinshäusern: Sanierungsbedarf und Mietrecht im Finanzierungsplan
Unverbindlich anfragen

Wir rechnen Ihre Situation durch

Schreiben Sie uns kurz, was Sie vorhaben. Wir melden uns mit einer ersten Einschätzung und einem Terminvorschlag. Das Erstgespräch ist kostenlos.

Häufige Fragen

Vorsorgewohnung & Zinshaus finanzieren – kurz erklärt

Wie viel Eigenkapital braucht eine Vorsorgewohnung?
Banken verlangen bei Anlageimmobilien oft mehr Eigenmittel als beim Eigenheim. Wie viel, hängt von Objekt, Mietannahme und Ihrer übrigen Vermögenslage ab.
Rechnet die Bank die Miete voll an?
Meist nicht. Üblich ist, dass nur ein Teil der erwarteten Miete als Einkommen berücksichtigt wird.
Ist der Kredit für eine Vorsorgewohnung steuerlich absetzbar?
Bei Vermietung sind Kreditzinsen in der Regel Werbungskosten. Die genaue Gestaltung klären Sie mit Ihrem Steuerberater – wir stimmen die Finanzierung darauf ab.
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Passende Themen

Hinweis: Pecunia vermittelt Kredite und Leasingverträge, vergibt selbst aber keine Kredite. Die Entscheidung über die Finanzierung und die Konditionen trifft die jeweilige Bank oder Leasinggesellschaft. Die Beispiele sind vereinfachte Musterfälle zur Veranschaulichung, keine Angebote. Steuerliche Fragen klären Sie bitte mit Ihrem Steuerberater. Vor Abschluss erhalten Sie alle gesetzlich vorgeschriebenen Informationen zu Kosten, Laufzeit und effektivem Jahreszins sowie zu einer allfälligen Vergütung, die Pecunia für die Vermittlung erhält.

Sprechen Sie mit uns, bevor Sie unterschreiben.

Wir vergleichen unabhängig und begleiten Sie bis zur Auszahlung. Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich.

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