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Betriebliche Mitarbeitervorsorge für Unternehmen in Wien

Mehr als drei Viertel der österreichischen Betriebe spüren laut Fachkräfte-Radar der Wirtschaftskammer den Fachkräftemangel. Betriebliche Vorsorge ist eine der wenigen Zusatzleistungen, die Mitarbeitende spürbar besser stellt und den Betrieb weniger kostet als eine Gehaltserhöhung – weil der Staat mitzahlt. Pecunia zeigt als unabhängiger Versicherungsmakler in Wien, welche Modelle für Ihren Betrieb passen: von der steuerfreien Zukunftssicherung bis zur betrieblichen Kollektivversicherung.

Die Modelle

Welche Formen der betrieblichen Vorsorge es gibt

Vom kleinen, unbürokratischen Einstieg bis zur vollwertigen Betriebspension: Die Modelle unterscheiden sich in Aufwand, Steuerwirkung und Bindung. Meist ist eine Kombination sinnvoll.

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Zukunftssicherung – 300 Euro steuerfrei

Nach § 3 Abs. 1 Z 15 lit. a EStG kann der Arbeitgeber jedem Mitarbeitenden bis zu 300 Euro jährlich für Kranken-, Unfall-, Pensions- oder Lebensversicherung zuwenden – lohnsteuerfrei und als Arbeitgeberzuschuss auch frei von Sozialversicherung. Der einfachste Einstieg.

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Betriebliche Kollektivversicherung (BKV)

Eine Betriebspension nach § 93 VAG: Arbeitgeberbeiträge bis 10 Prozent der Lohnsumme sind Betriebsausgabe, beim Mitarbeitenden im Zufluss steuer- und SV-frei, Versicherungssteuer nur 2,5 Prozent, keine KESt auf die Veranlagung. Mit garantierter Verzinsung.

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Pensionskasse

Das Gegenstück zur BKV mit Kapitalmarktveranlagung statt Garantie. Gleiche steuerliche Behandlung; die Wahl zwischen beiden hängt von Sicherheitsbedürfnis und Größe des Betriebs ab.

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Gruppen-Krankenversicherung

Sonderklasse oder Privatarzt für die Belegschaft – als Gruppenvertrag mit vereinfachter oder ohne Gesundheitsprüfung und günstigeren Prämien. Beim Ausscheiden können Mitarbeitende den Vertrag nach § 178m VersVG ohne neue Risikoprüfung privat fortführen.

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Gruppen-Unfallversicherung

Unfallschutz rund um die Uhr, nicht nur am Arbeitsplatz. Für Betriebe mit körperlicher Arbeit oder Außendienst besonders wertvoll; die Prämie ist Betriebsausgabe.

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Pensionszusage mit Rückdeckung

Direkte Leistungszusage an Geschäftsführer oder Schlüsselkräfte, rückgedeckt durch eine Lebensversicherung. Steuerlich interessant, aber mit Bilanzfolgen: Rückstellung nach § 14 Abs. 6 EStG und Wertpapierdeckung nach § 14 Abs. 7 EStG.

Worauf es ankommt

Diese Punkte klären wir bei jeder betrieblichen Vorsorge

Betriebliche Vorsorge ist ein Zusammenspiel aus Versicherungs-, Steuer- und Arbeitsrecht. Fehler in der Gestaltung kosten die Steuervorteile – oder binden den Betrieb länger als gewollt.

  • Gruppenbildung: Die Zukunftssicherung muss allen Mitarbeitenden oder einer sachlich abgegrenzten Gruppe angeboten werden – etwa allen Angestellten oder allen mit mehr als fünf Jahren Zugehörigkeit. Willkürliche Auswahl gefährdet die Steuerfreiheit.
  • Arbeitgeberzuschuss oder Gehaltsumwandlung: Zahlt der Betrieb die 300 Euro zusätzlich, sind sie lohnsteuer- und SV-frei. Bei Umwandlung von bestehendem Gehalt bleibt die Lohnsteuerfreiheit, die Sozialversicherungspflicht aber bestehen. Beide Modelle haben ihren Platz – wir rechnen beide durch.
  • Unverfallbarkeit: Bei BKV und Pensionskasse werden Arbeitgeberbeiträge nach dem Betriebspensionsgesetz spätestens nach drei Jahren unverfallbar. Bei Ausscheiden kann der Mitarbeitende das Kapital übertragen oder prämienfrei stellen lassen. Das gehört in die Vereinbarung.
  • Kosten und Vergleich: Abschluss- und Verwaltungskosten, Garantiezins, Überschussbeteiligung und Flexibilität bei Beitragspausen unterscheiden sich deutlich. Wir vergleichen die Anbieter für Sie.
  • Steuerliche Absicherung: Betriebsausgabenabzug, Sozialversicherungsfreiheit und Versicherungssteuer hängen von der korrekten Gestaltung ab. Wir stimmen die Lösung mit Ihrer Steuerberatung ab, bevor der Vertrag unterschrieben wird.
  • Kommunikation im Betrieb: Eine Vorsorge, die niemand versteht, wirkt nicht. Wir erklären das Modell Ihrer Belegschaft in einem kurzen Termin – damit die Zusatzleistung auch als solche wahrgenommen wird.
Vorsorgemodell berechnen lassen
Besprechung im Team eines kleinen Unternehmens
Nutzen

Was betriebliche Vorsorge dem Betrieb bringt

Betriebliche Vorsorge ist kein Sozialprogramm, sondern ein Instrument der Personalpolitik – mit messbarem Effekt auf Kosten, Bindung und Attraktivität.

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Netto mehr als brutto

300 Euro Zukunftssicherung kommen ungekürzt beim Mitarbeitenden an. Eine Gehaltserhöhung in gleicher Höhe würde nach Lohnsteuer und Sozialversicherung deutlich weniger übrig lassen – und den Betrieb mit Lohnnebenkosten mehr kosten.

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Bindung

Wer eine Betriebspension oder eine private Krankenversicherung über den Arbeitgeber hat, wechselt seltener. Unverfallbarkeitsfristen und Gruppenvorteile wirken als sanfte Bindung.

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Recruiting

Betriebliche Vorsorge ist ein konkretes Argument in der Stellenausschreibung – gerade gegenüber größeren Mitbewerbern, die solche Leistungen längst bieten.

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Betriebsausgabe

Arbeitgeberbeiträge zu BKV, Pensionskasse, Gruppen-Kranken- und Unfallversicherung sind Betriebsausgaben und mindern den steuerlichen Gewinn.

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Flexibel skalierbar

Der Einstieg gelingt mit 300 Euro pro Kopf; die Beiträge lassen sich mit der Entwicklung des Betriebs erhöhen oder in guten Jahren durch Einmalzahlungen ergänzen.

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Auch für Geschäftsführer

Gesellschafter-Geschäftsführer können je nach Beteiligung über Pensionszusage, BKV oder Zukunftssicherung für sich selbst vorsorgen. Details dazu auf unserer Seite zur Geschäftsführerabsicherung.

Hinweis: Freibeträge, Beitragsgrenzen und die steuerliche Behandlung betrieblicher Vorsorge ändern sich. Die Angaben beruhen auf dem Stand September 2026 und ersetzen keine Steuerberatung – die konkrete Gestaltung stimmen wir mit Ihrer Steuerberatung ab.

Häufige Fragen

Betriebliche Mitarbeitervorsorge kurz erklärt

Was ist die Zukunftssicherung mit 300 Euro?
Nach § 3 Abs. 1 Z 15 lit. a EStG darf der Arbeitgeber allen Mitarbeitenden oder bestimmten Gruppen bis zu 300 Euro pro Jahr und Person für Versicherungen zuwenden, die bei Krankheit, Invalidität, Alter oder Tod leisten – also Kranken-, Unfall-, Pensions- oder Lebensversicherungen. Dieser Betrag ist lohnsteuerfrei und, wenn er zusätzlich zum Gehalt gezahlt wird, auch sozialversicherungsfrei. Bei Er- und Ablebensversicherungen gilt eine Mindestlaufzeit von 15 Jahren beziehungsweise bis zum Pensionsantritt.
Was ist der Unterschied zwischen betrieblicher Kollektivversicherung und Pensionskasse?
Beide sind Formen der Betriebspension mit derselben steuerlichen Behandlung: Arbeitgeberbeiträge sind Betriebsausgabe und beim Mitarbeitenden nicht steuerpflichtig, die spätere Pension wird als Einkommen besteuert. Die betriebliche Kollektivversicherung ist eine Lebensversicherung mit garantierter Verzinsung und garantierter Pensionshöhe; die Pensionskasse veranlagt am Kapitalmarkt und kann höhere, aber auch schwankende Erträge bringen. Für kleine Betriebe ist die BKV wegen der Garantie und der einfachen Verwaltung meist der bessere Einstieg.
Können Mitarbeitende selbst Beiträge leisten?
Ja. Bei BKV und Pensionskasse dürfen Mitarbeitende eigene Beiträge bis zur Höhe der Arbeitgeberbeiträge leisten. Diese sind sofort unverfallbar, und die daraus finanzierte Pension ist zu 75 Prozent steuerfrei; bei Nutzung der staatlichen Prämienbegünstigung sogar zur Gänze. Auch bei der Zukunftssicherung ist eine Gehaltsumwandlung möglich – dann bleibt die Lohnsteuerfreiheit erhalten, die Sozialversicherungsbeiträge fallen aber weiterhin an.
Was passiert mit der Vorsorge, wenn ein Mitarbeitender den Betrieb verlässt?
Bei Betriebspensionen sind Arbeitgeberbeiträge nach dem Betriebspensionsgesetz spätestens nach drei Jahren unverfallbar; der Mitarbeitende kann das angesparte Kapital zum neuen Arbeitgeber übertragen, den Vertrag prämienfrei weiterführen oder unter Grenzen abfinden lassen. Bei der Gruppen-Krankenversicherung besteht nach § 178m VersVG ein gesetzliches Fortsetzungsrecht: Der Vertrag kann binnen eines Monats als Einzelversicherung ohne Wartezeit und ohne neue Gesundheitsprüfung weitergeführt werden.
Lohnt sich betriebliche Vorsorge für einen kleinen Betrieb mit fünf Mitarbeitenden?
Gerade dort. Die Zukunftssicherung kostet bei fünf Personen 1.500 Euro im Jahr, ist Betriebsausgabe und kommt ohne Abzüge an – als Gehaltserhöhung würde derselbe Nettoeffekt den Betrieb deutlich mehr kosten. Gruppenverträge für Kranken- und Unfallversicherung sind bereits ab wenigen Personen möglich. Wichtig ist eine einfache, gut erklärte Lösung; wir stellen sie zusammen und übernehmen die laufende Betreuung.

Wollen Sie Ihren Mitarbeitenden mehr bieten, ohne die Lohnkosten zu sprengen?

Wir rechnen Ihnen die Modelle der betrieblichen Vorsorge für Ihren Betrieb durch – mit Steuerwirkung, Kosten und einem Vorschlag, der zu Ihrer Belegschaft passt. Kostenlos und unverbindlich.

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